Carolyn Ives Gilman – Dark Orbit (Video)

Im vorletzten Beitrag habe ich ja ein wenig das Buch Dark Orbit bzw. Dunkle Materie vorgestellt, dass ich kürzlich übersetzt habe. Wer sich näher dafür interessiert, dem empfehle ich dieses halbstündige Video mit einer Lesung von Carolyn Ives Gilman in der Washingtoner Buchhandlung Politics & Prose, in dem sie sehr sympathisch und unterhaltsam über ihr Buch spricht.

Linktipps: Außenseiter und Underdogs (1)

Ist ja ein Thema, das mich aktuell sehr beschäftigt.

Drawn and Cornered: A young artist hustles her way through New York City – Auf der Homepage von New Republic gibt es jetzt einen Auszug aus Drawing Blood zu lesen, der im Dezember erscheinenden Autobiografie der Künstlerin Molly Crabapple. In dem Auszug geht es darum, wie sie sich als Nacktmodel für zwielichtige Gestalten ihr Studium an einer beschissenen Kunstschule finanziert hat. Liest sich sehr gut und macht mich richtig neugierig auf ihr Buch.

Roger Ballen – Roger Ballen ist bekannt für seine atmosphärisch dichten Fotografien von Menschen, die als gesellschaftliche Außenseiter gesehen werden, sei es aus optischen Gründen oder aus sozialen. Auf Spiegelonline gibt es ein interessantes Interview mit dem seit den 70er Jahren in Südafrika lebenden promovierten Geologen aus Amerika. Mir sind seine Arbeiten zwar schon seit Jahren ein Begriff, aber so richtig darauf aufmerksam geworden bin ich erst kürzlich durch sein tolles Video zu I Fink U Freaky von der südafrikanischen Rap/Rave-Band Die Antwoord.

Suicidegirls.com – Ist eine 2001 von der Fotografin Missy Suicide gegründete Internetseite, auf der Frauen, die nicht so ganz unter das klassische Mainstream-Schönheitsideal fallen und eher zur alternativen Kultur gehören, sich selbst und Fotos von sich präsentieren. Dazu gibt es aber auch Interviews und Artikel. Die Burlesque Show der Suicide Girls war kürzlich bei George R. R. Martin im Jean Cocteau Kino in Santa Fe zu Gast. Dazu gibt auf seinem Blog ein ausführliches Interview mit Missy Suicide.  Im Video zu Shake Your Blood von Probot kann man einige der Suicide Girls bewundern. Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass sich der Name Suicide Girls, wie im Interview erklärt, auf Social Suicide bezieht, also auf eine Aktion, durch die man sich selbst praktisch aus der Gesellschaft oder dem „normalen“ Gesellschaftsleben ausschließt.

Bericht vom Bucon auf Fantasyguide.de

Fantasyguide.de-Mastermind Ralf Steinberg, der mich zusammen mit dem Ernstfall Michael Schmidt zum diesjährigen Bucon begleitet hat, hat einen ausführlichen und reichhaltig bebilderten Bericht über die phantastische Veranstaltung verfasst. Ich kann mich dem nur anschließen. Die Vergrößerung des Hauptsaals ist eine großartige Idee, da es jedes Jahr mehr Besucher werden, von denen sich auch immer mehr kostümieren.

Der Bucon ist eine vielfältige Veranstaltung mit tollem Publikum geworden. Ich fühle mich da immer wieder wohl und freue mich über die zahlreichen faszinierenden Gesprächen mit interessanten Gesprächspartnern, die ich sonst teilweise das ganze Jahr nicht zu sehen bekomme. Auch wenn die Zeit nicht ausreicht, sich mit allen ausreichend zu unterhalten.

Hier durchblättert molosovsky gerade das von mir erworbene Vellum von Hal Duncan in der Übersetzung von Hannes Riffel.

(Foto von Ralf Steinberg)

(Foto von Ralf Steinberg)

Ansonsten habe ich beim Atlantis Verlag voll zugeschlagen, der neben den üblichen SF-Serien von Dirk van den Boom und Stefan Burban auch immer wieder interessante Experimente im Programm hat.

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