Meine Kurzgeschichten

Stadt der Zähne (siehe hier)

Ich muss euch hier direkt warnen, die Geschichte enthält explizite und eklige Sexszenen; zwei ProtagonistInnen, die sich in einer sehr dysfunktionalen und destruktiven Beziehung zueinander befinden; Spuren von Zynismus und eine pessimistische Grundstimmung. Ich bin eigentlich ein optimistischer und gut gelaunter Mensch, aber mit dieser Geschichte wollte ich etwas völlig »out of character« schreiben, etwas, das so gar nicht zu mir passt, extrem ist und über die Stränge schlägt. Als Inspiration dienten mir die Bücher von Charles Bukowski, Irvine Welsh und Chuck Palahniuk.

Es geht um einen jungen Deutschen, der auf der Suche nach dem amerikanischen Traum in die USA auswandert, dort schnell von der Realität eingeholt wird und in einer Abwärtsspirale im tiefer in der Gosse landet, während er einer destruktiven Beziehung mit seiner amerikanischen Frau feststeckt.

Ich erzähl dir jetzt mal die Geschichte von meiner ersten Freundin

Anders als Stadt der Zähne ist diese hier jugendfrei, optimistisch, frei von Zynismus und Sex, dafür aber leicht kitschig. Es geht einfach um einen Mann, der den Sohn seiner Freundin aus der Schule abholen soll, damit er mit ihm einen Nachmittag verbringen kann, um ihn besser kennenzulernen. Was natürlich nicht so verläuft, wie geplant, da der Junge schon stinksauer ins Auto steigt, weil er einen Scheißtag hatte.

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es eine funktionierende Geschichte ist, oder zu viel Moralpredigt und Gelaber. Deshalb bin ich für jegliches Feedback dankbar (gilt auch für Stadt der Zähne, zu der es schon ein paar Rückmeldungen gab). Ich gehöre übrigens zur seltenen Spezies von Menschen, die mit Kritik gut umgehen können, und nicht sauer werden, wenn man ihnen begründet, warum einem was nicht gefallen hat. Wer Lust hat oder einen Grund zum prokrastinieren braucht, kann ja mal reinlesen.