TV-Tipp: Komet ISON – Der Sonnenstreifer

Am Dienstag den 13.01 läuft um 21.05 Uhr auf N24 die Dokumentation Komet ISON – Der Sonnenstreifer, zu der ich die Rohübersetzung gemacht habe. Es geht um einen Kometen, der direkten Kurs auf die Sonne nimmt, und den Berechnungen nach, die Korona streifen wird. Die Astronomen sind gespannt, ob er diese Kollision überleben wird. In der Doku geht es aber auch um Kometen an sich. Wo kommen sie her? Welchen Einfluss hatten sie in der Vergangenheit auf die Erde (Stichwort: Wasser). Warum hielten die Menschen in vergangenen Jahrhunderten Kometen für Boten des Unheils? Wer hat den ersten Kometen entdeckt, und herausgefunden, dass er immer wieder kehrt?

TV-Tipp: Invasion im Morgengrauen – Die Landung in der Normandie

Am Samstag den 20.12 läuft auf N24 die zweiteilige TV-Doku Invasion im Morgengrauen – Die Landung in der Normandie, für die ich die Rohübersetzung gemacht habe. Die Doku ist ganz interessant, da sie ausschließlich aus Originalaufnahmen aus dieser Zeit besteht, und einen ganz guten Eindruck davon vermittelt, was für ein heikles Mammutunternehmen die ganze Aktion war.

Hier die Inhaltsbeschreibung von N24:

6. Juni 1944: Über dem Ärmelkanal bricht ein grauer Tag an. Vor der Küste Nordfrankreichs hat sich eine Armada von fast 7000 Kriegsschiffen und Landungsbooten versammelt. Sie warten auf das Kommando, in der Dämmerung mit der gewaltigsten Landeoperation aller Zeiten zu beginnen. Eine N24-Dokumentation über die Invasion in der Normandie aus Sicht der Alliierten und der Deutschen: Von der Planung bis zum erfolgreichen Ende. Teil 1: Die Planung.

 

Krieger der Vergangenheit: Die Koa Warriors

Aus der Reihe Krieger der Vergangenheit läuft heute um 23.05 Uhr auf N24 die Folge Die Koa Warriors (wer dem Link folgt, kann es sich ab heute Abend auch in der Mediathek ansehen), deren Übersetzung mir großen Spaß gemacht hat, da ich großer Hawaii-Fan bin. In dieser Episode geht es um eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der Inseln: Die Ankunft von James Cook mit seiner Expedition.

Cook hat bei seiner Ankunft Glück.

Es ist eine geschlossene Gesellschaft.
Die Inselbewohner befinden sich isoliert, tausende von Meilen von allem anderen entfernt, und es gibt eine Menge Kämpfe zwischen den Dynastien.

Die Hawaiianer sind also ein kriegerisches Volk, das Eindringlinge normalerweise sofort attackieren würde, denn das Töten eines feindlichen Kriegers erhöhte das Mana und damit das Ansehen des Kriegers in der Gesellschaft. Doch als Cook und seine Mannschaft ankommen, findet gerade das Erntefest Makahitiki satt, währenddessen niemand kämpfen darf. Außerdem hält man Cook für den Gott Lono, weshalb er freundlich empfangen wird. Wenn auch nur sehr widerwillig vom Chef der Koa-Krieger Kamehameha, der später Hawaiis großer König werden wird und alle Inseln vereint.

Nach dem Fest reist Cook wieder ab, aber ein Mastbruch zwingt in zur Rückkehr, dummerweise ist das Erntefest und damit die Friedenszeit vorbei …

Man erfährt einiges über die Koa und ihre Kampfkunst Lua, sowie die hawaiianische Gesellschaft, ihr Herrschaftssystem und die Veränderungen, für die Kamehameha sorgte. Ausgerechnte der größte Krieger Hawaii transformiert sein Volk in eine friedliche Gesellschaft, in der das Aloah an erster Stelle steht.

Hier noch der Text von N24:

Diesen hawaiianischen Kämpfern fiel bereits Kapitän James Cook zum Opfer. Benannt nach dem Baum, aus dem sie ihre Waffen herstellten, waren die Koa Warriors beeindruckende Meister des Martial Arts: gut ausgebildet und bereit, ihre Insel zu verteidigen. Cook unterschätzte diese gefährliche Spezialeinheit und so kam es zum Showdown am Strand Hawaiis, bei dem sich die körperliche und geistige Stärke der Krieger gegen die Feuerwaffen der Briten bewährten.

Krieger der Vergangenheit: Die Wikinger von Byzanz

Heute um 23.00 Uhr läuft auf N24 aus der Reihe Krieger der Vergangenheit die Folge Die Wikinger von Byzanz (für die ich die Übersetzung gemacht habe). Im Original heißt die Reihe Ancient Black Ops, was sogar besser passt, da es nicht um einfache Krieger geht, sondern um Elitespezialeinheiten. In diesem Fall um die Warägergarde, eine Gruppe von Wikinger-Söldner, die sich in Konstantinopel (not Istanbul) in den Dienst des byzantinischen Kaisers gestellt haben, und dessen Reich ordentlich aufmischten. Der bekannteste von ihnen ist wohl Harald Hadrada, der später König von Dänemark wurde. Er stellte sich als genialer Taktiker heraus, dem es (anders als die übliche Haudrauf-Taktik der Wikinger) mit List und Tücke gelang, selbst als uneinnehmbare Festungen zu erobern. Da in der Doku einige seiner interessanten Taktiken gezeigt werden, ist sie auch für Fantasyautoren interessant, die auf der Suche nach guten Ideen für Schlachtverläufe sind.

Hier noch der offizielle Text von N24:

Als Leibgarde des byzantinischen Kaisers Basileios II. oder als dessen Reservebataillon – die Waräger genossen den Ruf einer gefürchteten Spezialeinheit im Mittelmeerraum. Diese unerschrockenen Wikinger zeichneten sich nicht nur durch den Gebrauch besonderer Waffen und Foltermethoden aus, sondern auch durch ihre maßlose Kriegslust. Einer ihrer stärksten Männer war Harold, dessen Taktiken ihn, so genial wie gefürchtet, zu einem der größten Krieger seiner Zeit machten.

TV-Tipp: Das Rätsel des Sphinx (auf N24)

Am Mittwochabend um 22.05 Uhr läuft mit Das Rätsel des Sphinx die erste N24-Doku, zu der ich das Skript übersetzt habe. Das ist eine BBC-Doku, die sich mit der Frage beschäftigt, wer als Erbauer des Sphinx von Gizeh infrage kommt. War es Cheops, Erbauer der berühmten großen Pyramide, oder einer seiner Söhne – Radjedef oder Chephren. Die Dokus spielt die verschiedenen Theorien durch, ist aber auch ein wenig auf Unterhaltung getrimmt. So wirkt es, als würden die im Film auftauchenden Forscher direkt vor Ort große Entdeckungen machen. Dabei sind das Sachen, die teilweise schon seit hundert Jahren bekannt sind. Interessant ist die Doku aber trotzdem.

Ich hatte »the sphinx« übrigens als »die Sphinx« übersetzt, weil es die gebräuchliche Form ist und alles andere sich komisch anhört. Dabei ist die männliche Form »der Sphinx« und »Rätsel des Sphinx« aber tatsächlich passender, weil sie wohl einen Mann darstellt. In der Archäologie setzt sich die männliche Form inzwischen auch immer mehr durch.

Hier noch die Inhaltsangabe von N24:

Sie ist das größte von Menschen aus einem Stück gefertigte Bauwerk auf der Welt: Die Sphinx von Gizeh. Auch heute noch gibt sie Forschern Rätsel auf. Von wem wurde sie erbaut, wessen Antlitz bildet sie ab? Es herrscht Unklarheit darüber, wie alt das Monument ist und welchem Zweck es im antiken Ägypten diente. Archäologen und Ägyptologen überprüfen die verschiedenen Theorien und versuchen die Puzzleteile dieses einzigartigen Stücks Menschheitsgeschichte zusammenzusetzen.

Ab Mittwoch 22.05 Uhr kann man sich die Doku auch in der Mediathek ansehen.

TV-„Tipp“ (lieber ein Hinweis): Mythos und Wahrheit – Bunker

Am Montag den 1.9.2014 läuft um 21.05 Uhr auf N24 die TV-Doku »Mythos und Wahrheit – Bunker«, für die ich die Rohübersetzung gemacht habe.

Rohübersetzung heißt, dass ich das englische Originalproduktionsskript mit den Sprechertexten und Bildeinblendungen übersetzt habe. Diese Übersetzung wird dann von einer Redakteurin verwendet, um die deutschen Erzähler- und Sprechertexte zu erstellen. Wenn ich mir die finalen Texte so ansehe, bleibt aber durchaus viel von meinen Formulierungen übrig. Demnächst werde ich mal einen genaueren Eintrag darüber verfassen, wie so etwas abläuft.

Hier der offizielle Text zur Doku:

Zum Schutz der Bevölkerung und Regierungen vor atomaren, biologischen und chemischen Angriffen spielen Bunker eine wichtige Rolle. Eine Reise in die verborgenen und geheimen Welten unter der Erde: Die Dokumentation zeigt die historische Entwicklung – von privaten Schutzräumen in Vorgärten bis hin zur neuen Generation der Hightech-Bunker in Form von unterirdischen Kleinstädten, die möglichst vielen Menschen Schutz bieten können.

Quelle: http://www.n24.de/n24/Mediathek/Dokumentationen/d/5305250/mythos-und-wahrheit–bunker.html (ab dem 1.9. kann man sich die Doku auch unter diesem Link in der Mediathek ansehen.)
Von den acht Dokus (bzw. Infotainmentsendungen), die ich bisher übersetzt habe, würde ich diese als die schwächste bezeichnen (deshalb der TV-Tipp in Anführungszeichen). Da sind sogar die Texte des Erzählers nicht sehr gelungen. Habe versucht, das ein wenig aufzubessern, ohne etwas am Inhalt zu verändern. Die Redakteurin hat da noch deutlich mehr aufpoliert. Die Originaldoku wirkt wie ein Werbevideo von Bunkerherstellern, die paranoiden Weltuntergangshysterikern teure Bunker für die nahende Zombieapokalypse unterjubeln wollen.

Interessant ist die Doku trotzdem für jene, die sich für Bunker wie z. B. die riesige Bunkeranlage der US-Regierung unter dem Greenbrier Resort (ein Luxushotel).