Wo man mich trifft: Bucon 2016

Zugegeben, ich bin etwas reisefaul. Wenn ich erst mal unterwegs bin, finde ich es super und freue mich, aufgebrochen zu sein, doch oft mangelt es mir an der Motivation, den Arsch hochzubekommen. Dementsprechend besuche ich, obwohl ich ja seit Jahren im Phantastikfandom unterwegs bin, relativ wenige Cons, weder Dortcon, Elstercon oder was weiß ich. Die große Ausnahme bildet der Bucon, den ich seit über zehn Jahren ohne Unterbrechung durchgehend besucht habe.

Das hat einen einfach Grund: Nirgendwo sonst treffe ich so viele meiner Freund und Bekannten aus dem Phantastikfandom auf einem Haufen (und er liegt mit einer Fahrtstunde auch relativ nah an meinem Heimatort). Dementsprechend wenig besuche ich die Programmpunkte der Veranstaltung, da jede dort verbrachte Stunde, eine ist, in der ich kein spannendes Gespräch führen kann. Allerdings sind Lesungen auch nicht so mein Fall.

Für Freundinnen der phantastischen Literatur, insbesondere der Fantasy, die ihre Lieblingsautorinnen und Autoren gerne live erleben, bietet das Programm des Buchmesse Convent allerdings ein reichhaltiges Angebot, dass mit seinen inzwischen sieben Programmschienen (einst war es mal nur drei) und über 50 Programmpunkten (aus Lesungen, Vorträgen und ähnlichem) schon an eine Reizüberflutung grenzt. Neben bekannten Autoren wie Markus Heitz, Bernhard, Hennen, Kai Meyer uvm. haben auch relativ unbekannte AutorInnen die Chance sich in Dreieich einem Publikum zu präsentieren. Das reicht von AutorInnen wie Ivo Pala, Ju Honisch und Julia Lange (Irrlichtfeuer hier kürzlich besprochen),die im neuen Programm von Knaur Fantasy erscheinen, bis zu jenen, die in Kleinverlagen wie Amrun, Verlag Torsten Low oder dem Verlag ohneohren veröffentlicht werden. Für deutschsprachige FantasyautorInnen ist der Bucon schon fast eine unverzichtbare Veranstaltung geworden. Von einem kleinen Treffen mit weniger als 100 Besuchern hat er sich inzwischen schon fast zum Mekka der deutschsprachigen Fantasy mit vielen hundert Teilnehmern gemausert.

Hier geht es zur kompletten Programmübersicht.

Was: Buchmesse Convent (kurz Bucon) 2016

Wann: Samstag den 22. Oktober 2016

Wo: Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen (nicht weit von Frankfurt, wer eh auf der Messe ist, kann auch einen Abstecher hierher wagen.)

Auf die parallel stattfindende Frankfurter Buchmesse werde ich nicht fahren, dafür fehlt mir leider die Zeit. Wer aber aufs GaFo geht, könnte mich dort antreffen.

Und wer mich bisher nur virtuell kennt, aber gerne mal live erleben möchte, der darf mich gerne auf dem Bucon ansprechen. Ich bin recht schüchtern und zurückhaltend, freue mich aber immer über neue Bekanntschaften bzw. darüber, Menschen, die ich bisher nur als Avatar mit Nickname kenne, auch im richtigen Leben kennenzulernen. So in etwa dürfte ich am Samstag aussehen (sollten nicht noch irgendwelche unvorgesehene Ereignisse eintreten, die mir Flügel oder Hörner wachsen lassen):

Hier wohnt der sich in ungewohnt freier Wildbahn befindende Übersetzer andächtig der Verleihung des Deutschen Phantastik Preises (DPP) bei.

Hier wohnt der sich in ungewohnt freier Wildbahn befindende Übersetzer andächtig der Verleihung des Deutschen Phantastik Preises (DPP) bei. Der in diesem Jahr Gerüchten zufolge von einem gewissen Dirk van den Boom im Hawaiihemd moderiert werden soll.

Wo man mich trifft: PAN-Branchentreffen und Marburg-Con

Am Donnerstag und Freitag werde ich am ersten PAN-Branchentreffen in Köln teilnehmen. PAN, das ist der Anfang des Jahres neugegründete Verein das Phantastik-Autoren-Netzwerk e.V. , der von einigen PhantastikautorInnen gegründet wurde, um das Genre und die Branche zu fördern. In Köln treffen sich AutorInnen, Verlagsmenschen, Blogger, Übersetzer usw. Es gibt ein festes Rahmenprogramm mit Vorträgen und Diskussionrunden, aber es geht wohl auch ums Netzwerken. Letzteres ist nicht gerade meine große Stärke, aber ich bin trotzdem neugierig, auf die Veranstaltung, deren hohe Teilnahmegebühr von 150 bis 170 Euro mich zunächst noch abgeschreckt hatte. Aber wenn schon mal so etwas bei mir in der Nähe stattfindet, will ich es mir nicht entgehen lassen. Ist für einen einsam in seinem stillen Kämmerlein vor sich hinwerkelnden Übersetzer auch mal eine Gelegenheit, unter echte Menschen zu kommen.

Am Samstag geht es dann nach Niederweimar auf den Marburg Con. Wird mein drittes Jahr auf diesem im Vergleich zum Bucon etwas kleineren Con in familiärer Atmosphäre sein. Der Con ist traditionell etwas horrorlastiger, weshalb dort auch der Vincent Preis verliehen wird. Da ich kein großer Fan von Lesungen bin, wird man mich die meiste Zeit im Gemeinschaftsbereich mit den Ständen und Tischen antreffen, wo ich im schicken Hawaiihemd spannende Gespräche mit Oliver Naujoks oder Torsten Scheib führen oder Dirk van den Boom an der Theke »Das muss alles schneller gehen!«, zurufen werde.

EILMELDUNG: Habe gerade (stand 20.4. 15:06 Uhr) erfahren, das Oliver doch nicht kommen kann. Sehr schade.

Wo man mich trifft: Leipziger Buchmesse 2016 am Freitag den 18.3.

Anders als in den letzten beiden Jahren verbinde ich meinen Besuch der Leipziger Buchmesse nicht mit einem Kurzurlaub in Berlin. Stattdessen werde ich am Freitag bereits in aller Herrspaghettimonstersfrühe um 5.00 Uhr mit meiner Mutter zusammen per Zug über Frankfurt nach Leipzig fahren, wo wir, wenn alles (also die Bahn) gut läuft, pünktlich zur Messeöffnung ankommen werden. Abends geht es dann wieder mit dem Zug zurück.

Termine habe ich nur einen bei einer internen Programmpräsentation eines Verlages, für den ich neuerdings übersetze. Ansonsten werde ich relativ ziellos durch die Hallen streifen und mich hoffentlich mit einigen Bekannten treffen.

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Veranstaltungstipp Phantastik: Bucon 2015

Für Freunde phantastischer Literatur ist die Frankfurter Buchmesse (anders als die Leipziger Buchmesse mit ihrer Fantasyleseinsel) eher uninteressant. Doch nicht weit von ihr entfernt findet am Buchmessesamstag in Dreieich Sprendlingen sozusagen die phantastische Parallelweltveranstaltung zur Buchmesse statt. Der Buchmessecon (kurz Bucon).

Hier trifft sich das Phantastikfandom aus ganz Deutschland bzw. dem deutschsprachigen Raum. Dazu gibt es zahlreiche Lesungen von eher unbekannten Autorinnen und Autoren bis hin zu Größen wie Wolfgang Hohlbein, Markus Heiz, Bernhard Hennen, Oliver Plaschka oder Tommy Krappweis. Dazwischen verirrt sich hier und da auch mal ein Vortrag, wobei mir persönlich da das Angebot etwas zu dünn ist (da sind andere Cons wie der Elstercon oder der Dortcon etwas besser aufgestellt). Was ich besonders vermisse, sind die Podiumsdiskussionen, die es früher einmal gab.

Ich besuche den Bucon seit etwa 10 Jahren, und die meiste Zeit gab es drei parallele Programmschienen und um die 300 Besucher. In den letzten zwei, drei Jahren war schon ein deutlicher Anstieg der Besucherzahlen auf 500+ zu bemerken, im letzten Jahr hat man darauf reagiert, und die Programmschiene erweitert. In diesem Jahr sind die parallelen Programmpunkte auf unübersichtliche 7 Programmschienen mit insgesamt 56 Veranstaltungen angewachsen (und für molo war immer noch kein Platz da!), was für viele Besucher sicher die Qual der Wahl bedeutet.

Das ist bei mir allerdings nicht der Fall, da ich Lesungen (die ich meist langweilig finde, ich lese furchtbar gerne Bücher, aber lasse mir nur ungern vorlesen) nur äußerst selten besuche. Mir geht es darum, mich mit Freunden und Internetbekannten zu treffen und zu unterhalten, die ich sonst nur selten oder gar nicht sehe.

Den Abschluss der Veranstaltung bildet traditionell die Verleihung des Deutschen Phantastik Preises.

Falls mich jemand von der Seite anquatschen möchte, nur zu – so sehe ich aus:

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Naja, vielleicht doch eher so:

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Wo man mich trifft: Bucon 2014

Wie jedes Jahr seit ca. 10 Jahren wird man mich am Oktoberwochende um den 12. herum (mein Geburtstag) in Dreieich-Sprendlingen auf dem Buchmesse Con kurz Bucon treffen – genauer gesagt am Samstag den 11.12. 2014. Hier kommen jedes Jahr parallel zur Frankfurter Buchmesse um die 300 Freunde und Freundinnen der Phantastik zusammen. Leute, mit denen man sonst das ganze Jahr übers Internet Kontakt hat. Besonders freue ich mich auf molosovky, Frank Böhmert, Gerd Rottenecker, Simone Heller, Holger M. Pohl, Torsten Scheib und Michael Schmidt, aber auch auf viele andere und einige, die ich bisher noch nicht persönlich kennen gelernt habe.

Ich-bucon

Hier sieht man mich auf dem Bucon 2013. Die Haare sind momentan etwas länger, der Bart noch nicht so voll.

Neben dem Zusammentreffen des Fandoms gibt es aber auch reichlich Programm. Vor allem Fantasylesungen, unter anderem mit Autoren wie Wolfgang Hohlbein, Markus Heitz, Bernhard Hennen, Robert Corvus, Thomas Finn, Michael Peinkofer, Bernd Perplies, T.S. Orgel Ju Honisch, Chris Schlicht und einem gewissen Perry Rhodan, der als einsamer Streiter die Fahne für die Science Fiction hochhält. Hier gibt es das komplette Programm.

Da ich Lesungen in der Regel ziemlich langweilig finde und es in diesem Jahr leider keine interessanten Vorträge oder gar eine Podiumsdiskussion (was ist eigentlich daraus geworden?) gibt, wird man mich die meiste Zeit an einem der Tische im Hauptsaal antreffen, wo ich hoffentlich wieder viele interessante Gespräche führen und das gastronomische Abenteuer der Bürgerhalle hoffentlich unbeschadet überstehen werde.

Um 19.00 Uhr wird dann wieder der Deutsche Phantastikpreis (DPP) verliehen werden (leider ohne diesjährige Präsenz des Phantastikurgesteins und Tentakelkaisers Dirk van den Boom, dem es im Kosovo anscheinend besser gefällt, als im Kreise seiner zahlenden Kundschaft).

Wer mich bisher nur aus diesem Blog oder sonst wo im Internet kennt, aber nicht persönlich, und auf dem Bucon anwesend ist, der kann ich gerne ansprechen. Ich bin ja selber eher etwas scheu, wenn es darum geht, Internetbekannte im echten Leben anzusprechen. Bei Oliver Plaschka habe ich es mir aber fest vorgenommen (so er denn zum Bucon kommt).

Bucon 1

Hier bin ich unten rechts. Ganz so lange sind meine Haare aber noch nicht. Torstens vermutlich schon. 😉

Mich gibt es auch auf …

LinkedIn, Traduguide, Facebook und Twitter.

Wenn man als Übersetzer Aufträge bekommen möchte, braucht man Kontakte. Kontakte kann man auf alle möglichen Arten bekommen: Schule, Studium, Verwandtschaft, Freundes- und Bekanntenkreis, Messen, Seminare usw.

Immer wichtiger wird es aber, im Internet vernetzt zu sein. Sprich in den sozialen Netzwerken. Facebook ist jetzt eher was für den privaten Kreis der Freunde und weiteren Bekannten. Twitter ganz ähnlich, aber auf reduzierte Weise.

LinkedIn hingegen ist ein soziales Netzwerk für berufliche Kontakte. Ich bin da jetzt schon seit einem Jahr dabei, habe aber noch nicht so recht verstanden, wie das funktioniert. Die fünf Kontakte, die ich hatte, sind inzwischen wieder auf drei geschrumpft.

Heute habe ich mich auf Empfehlung eines Kollegen noch bei Traduguide.com angemeldet. Eine Plattform auf der Übersetzer und Dolmetscher ihre Dienste anbieten und auf der Aufträge ausgeschrieben werden. Mal schauen, ob sich da was tut.

Sollte jemand Empfehlungen haben, wo man sich sonst noch im Netz anmelden sollte, nur her damit. 🙂

Bei LinkedIn sieht das z. B. so aus:

LinkedIn-Profil

 

Wo man mich trifft: Übersetzungsseminar in Straelen

Vom 3. bis zum 7. September werde ich an einem Übersetzungsseminar/Workshop des Deutschen Übersetzerfonds am Europäischen Übersetzerkollegium in Straelen teilnehmen. Der Deutsche Übersetzerfonds veranstaltet regelmäßig Seminare und Workshops für Übersetzer zu bestimmten Themen. Thema dieses Seminars:

»In einer anderen Welt«
Sprachenübergreifendes Seminar zum Übersetzen von Fantasyliteratur

Wer dem obigen Link folgt, findet dort den ganzen Ausschreibungstext.

12 Teilnehmer, die Science Fiction, Fantasy und sonstige Phantastik übersetzen, werden in diesen fünf Tagen gemeinsam an ihren Übersetzungen arbeiten. Ich bin schon sehr gespannt. Die Texte liegen mir bereits vor, einige der ÜbersetzerInnen kenne ich bereits, andere noch nicht.

Wenn ich zurück bin, werde ich hier im Blog über das Seminar berichten.