Viel Lärm um Nichts – Blog geht weiter

Im Mai habe ich noch groß angekündigt, Translate Or Die aufgrund der DSGVO auf unbestimmte Zeit zu schließen. Das hat ungefähr zwei Monate gedauert, da war ich wieder online, obwohl ich eigentlich bis mindestens Ende des Jahres warten wollte. Es hat mich einfach zu sehr in den Fingern gejuckt, wieder etwas zu bloggen, zum einen aufgrund der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation, zum anderen um von meiner Reise nach New York zu berichten. Nach 5 Beiträgen war aber erst mal wieder zwei Monate Sendepause, weil ich zu sehr mit anderen Artikeln beschäftigt war, an denen ich gleichzeitig gearbeitet habe (plus eine Kurzgeschichtenübersetzung).

Für Tor Online verfasse ich zweimal in der Woche eine Art Newszusammenfassung unter dem Titel SFF-News, dazu kommen immer wieder andere Texte. Im Sommer zum Beispiel die dreiteilige Artikelreihe Horrorliteratur: Alles was du über das Genre wissen musst . In Teil 1 geht es um die Geschichte der Horrorliteratur, von der Schauerromantik über die Pulpliteratur bis zu Stephen King. Teil 2 liefert einen kurzen Überblick über den aktuellen Stand des Genres in Deutschland und stellt Untergenres zu Themen wie Vampire, Werwölfe oder Spukhausgeschichten vor. In Teil 3 geht es weiter mit Genres wie Bizarro Fiction, Splatterpunk und Weird Fiction, und ganz am Ende gibt es noch eine Auflistung der interessantesten deutschsprachigen Horrorverlage.

Ausgehend von der sehr amerikanisch geratenen Liste der 15 besten Fantasyfilme von Thilo Nemitz, habe ich eine eigene Liste mit meinen persönlichen 15 besten nichtamerikanischen Fantasyfilmen erstellt, auf der sich eine große Bandbreite an Werken findet, angefangen bei Fritz Langs Die Nibelungen und Ingmar Bergmanns Das siebente Siegel, über Die Ritter der Kokosnuss und Die Brüder Löwenherz, bis hin zu aktuellen Filmen wie Troll Hunter oder Das brandneue Testament.

Und im Artikel mit dem etwas sperrigen Titel Mortal Engines und die Abweichung von der vermeintlichen Norm in Hollywoodproduktionen gehe darauf ein, wie Figuren, die in Büchern oft deutlicher von der vermeintlichen Norm abweichen, in großen Blockbusterverfilmungen oft glattgebügelt und gefälliger gemacht werden. Anlass ist die Abmilderung der Entstellung von Hester Shaw, der in der Buchvorlage die Nase und ein Auge fehlt, die im Film aber nur eine, wenn auch etwas größere, Narbe im sonst makellosen Gesicht hat.

Mit dem amerikanischen Horrorautor Jonathan Maberry habe ich ein Interview über seine Bücher, die Netlix-Serie V-Wars und sein Leben geführt.

Kürzlich erschien noch ein Essay von mir über die Themen Altsein und Altwerden im Horrorgenre.

Und aktuell läuft eine Aktion, mit der wir die 100 besten Science-Fiction-Bücher suchen. Da haben innerhalb von einer Woche schon über 200 Leute teilgenommen. Die Nominierungsrunde läuft noch bis Donnertag, dann geht die Liste mit allen vorgeschlagenen Titeln an die sechsköpfige Jury, die daraus dann die Top 100 erstellt.

Für das Printmagazin phantastisch! Habe ich eine Kurzgeschichte eines amerikanischen Horrorautors übersetzt, in dem ein atombetriebener Hund mit Todesstrahlenaugen die Apokalypse und das Ende der Menschheit miterlebt. Das Heft wird im ersten Quartal 2019 erscheinen.

Buchbesprechungen möchte ich eigentlich keine mehr machen, mit der zu Autonom von Annalee Newitz, die während der Blogpause auf Fantasyguide.de erschien, habe ich mich ziemlich rumgequält und war mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Ich hatte das Gefühl, dass da inspirationsmäßig die Luft raus ist, und Rezensionen sollten meiner Meinung auch unterhaltsam geschrieben sein. Michael Marraks Der Kanon mechanischer Seelen regte mich dann doch zu einer kleinen Besprechung an, die aber eher eine Ausnahme bleiben wird.

So long, and thanks for all the fish!

Am 24. Mai schließt Translate or Die seine Pforten – vermutlich nur vorübergehend. Den Grund habe ich ja schon an dieser Stelle erklärt. Ich würde nicht sagen, dass ich mich der DSGVO-Hysterie angeschlossen habe, momenta habe ich einfach nur keine Lust, mich aktiv damit zu beschäftigen. Vielleicht sieht es nach meinem New-York-Urlaub im Juni anders aus. Bis dahin werde ich aber zu Genüge mit anderen Dingen sein, die bei mir aktuell eine höhere Priorität besitzen.

Translate Or Die entstand ursprünglich als meine Internetpräsenz als Übersetzer, hat sich mit der Zeit aber zu einem eher privaten Blog entwickelt, auf dem ich Bücher und Serien bespreche und Artikel zu allen möglichen Themen schreibe, auf die ich gerade Lust habe. Am Anfang meiner Karriere hat der Blog durchaus dazu beigetragen, dass ich Aufträge erhalten habe, in letzter Zeit ist diese Außenwirkung aber deutlich zurückgegangen. Insofern werde ich es beruflich wohl verschmerzen können, eine Weile ohne den Blog auszukommen.

Richtig schade finde ich es nur für euch LeserInnen, die ihr hier regelmäßig vorbeigeschaut habt, weil ihr euch für meine Beiträge interessiert habt (danke dafür!). Unter den 100 Follower befinden sich eindeutig nicht nur Leute und Bots, die mir aus Werbezwecken folgen. Dauerhaft wird er Blog auf keinen Fall aus dem Netz verschwinden, das wäre mit den über 500 Beiträgen, von denen auch viele alte noch durch Google Zugriffe erhalten, viel zu schade.

Ich bin gespannt, wie es mir die nächsten Monate ohne den Blog ergehen wird, der die letzten fünf Jahre fester Bestandteil meines Lebens gewesen ist. In der Zeit will ich auch meine Internetpräsenz generell stark zurückfahren (auf Facebook, Twitter und in diversen Foren), um ich voll und ganz auf ein bestimmtes Projekt zu konzentrieren. Das Internet ist schon ein enormer Zeitfresser und verlockt zum Prokrastinieren. So ganz werde ich aber nicht darauf verzichten können, da ich ja zweimal die Woche die SFF-News auf Tor Online verfasse, für die ich im Netz unterwegs sein muss. Und gelegentlich wird es auch Buchbesprechungen von mir auf Fantasyguide.de geben. Demnächst z. B. zu Autonom von Annalee Newitz.

Also, so long, and thanks for all the fish!

Stand der Dinge: August 2016

Short English summary at the end.

Nach einer kurzen produktiven Phase herrscht hier im Blog gerade wieder ein Sommerloch, was vor allem daran liegt, dass ich aktuell Sonderschichten fahre, um eine Romanübersetzung abzuschließen, da die nächste bereits mit den Hufen schart. Beruflich läuft es also ausgezeichnet, momentan allerdings ein wenig auf Kosten der Freizeit, und damit auch auf Kosten des Blogs.

Dazu kommt, dass ich aktuell eine Phase habe, in der ich mich kaum für’s Genre (Fantasy u. Science Fiction) interessiere (habe ich meist einmal im Jahr, kann ein bis zwei Monate dauern). Seit ich Ende Juli auf einem ganz großartigen Konzert der wunderbaren ZAZ war, wurde bei mir durch ihr fantastische Musik ein intensives Interesse an Frankreich geweckt. Ich bin schon immer ein Fan des französischen Kinos gewesen, und habe auch das eine oder andere Buch aus unserem Nachbarland gelesen (vor allem die Thriller von Jean-Christophe Grangé), möchte mich aber jetzt genauer mit der (vor allem zeitgenössischen) französischen Literatur beschäftigen. Dazu haben ich schon Paris, die Nacht von Jérémie Guez und Elementarteilchen von Michel Houellebecqu gelesen, und stecke gerade mitten in dem ganz großartigen Roman Der Club der unverbesserlichen Optimisten von Jean-Michel Guenassia.

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Zu den drei Büchern wird es einen ganz kurzen Blogeintrag geben. Mehr aber nicht, da ich meiner Linie treu bleiben werde, in diesem Jahr nur Romane von Frauen ausführlich zu besprechen. Die stehen dann als Nächstes auf der Leseliste. Und zwar: Das Lächeln meiner Mutter von Delphine de Vigan, Der Liebhaber von Marguerite Duras und Baise-moi von Virginie Despentes.

Falls noch jemand weitere zeitgenössische französische Autorinnen empfehlen kann, immer her damit! Außerdem bin ich auf der Suche nach einem guten Sachbuch über Paris. So in der Art wie Peter Akroyds London – Die Biographie. Scheint es aber nicht zu geben.

Die angekündigte Beitragsreihe Was macht ein gutes Fantasycover aus? werde ich vermutlich nicht fortsetzten. Da es dazu kaum Feedback gab und die Zugriffszahlen sich in Grenzen halten, scheint es auch nicht viel Interesse daran zu geben. Der Beitrag ist sowieso nur aus einer Laune heraus entstanden, und mein Elan für das Thema ist inzwischen wieder versiegt.

Was ich aber weiter im Auge behalten werde, sind die hier schon vorgestellten Herbst/Winter-Programme der phantastischen Verlage (vor allem die Bücher von Autorinnen). Da erscheinen jetzt die ersten Titel, und mit Irrlichtfeuer von Julia Lange ein Buch, dass ich mir vormerken werde. Sobald die Frankreichobsession ein wenig abschwächt, wird das Buch dann drankommen.

Ansonsten habe ich den Sommer mit tollen Wanderungen an Rhein, Lahn, Mosel und im Westerwald verbracht und einigen Fahrradtouren. Das Fantasy Filmfest werde ich in diesem Jahr aus Zeitgründen leider nicht besuchen. Urlaub wird es bei mir erst im nächsten Jahr wieder geben (dann aber richtig). Die einzigen beiden Sachen, die ich 2016 noch besuchen werden, sind das Galaktische Forum im Rahmen der Frankfurter Buchmesse und natürlich der traditionelle Bucon (den ich mir in keinem Jahr entgehen lasse).

Due to a translation that has to be finished, and another one that is waiting to get started, I am neglecting this blog currently. Since I have been to a wonderful concert by the fantastic ZAZ, I am intensely interested in France and especially French literature. There will be some reviews of French books in the near future.

Listen to the music of ZAZ! It makes the world a better place!

Blogpause bis Ende Mai

Da der Abgabetermin für eine Romanübersetzung (Die Maschine erwacht von Adam Chistopher bei Cross Cult) immer näher rückt und ich alle Hände voll damit zu tun habe, diesen knapp kalkulierten Termin einzuhalten, werde ich meine Bloggertätigkeit bis Anfang Juni auf Eis legen. Wenn ich am Tag zehn Seiten und mehr übersetze, fehlen mir nach Feierabend Zeit, Lust und Energie, noch weitere Textarbeit zu leisten. Dann möchte ich mal vom Bildschirm weg und in Ruhe ein Buch lesen, einen Film oder eine Serie schauen und Fahrrad fahren oder Joggen gehen. Deswegen werde ich meine Internetaktivitäten vorübergehend stark zurückfahren.

Montag werde ich noch meine Übersetzung der Kurzgeschichte What Would Same Spade Do von Jo Walton für die nächste Ausgabe der Phantastisch abgeben. Ab dann konzentriere ich mich ganz auf die Romanübersetzung und Auftragsakquise. Denn einen neuen Auftrag sollte man schon haben, bevor man mit dem alten fertig ist, damit die Übergänge möglichst übergangslos verlaufen. Nachdem ich jetzt schon an mehreren Wochenenden durchgearbeitet habe (etwas, dass ich in der Regel zu vermeiden versuche, was sich aber bei Auftragsüberschneidungen und engen Deadlines nicht immer vermeiden lässt), hätte ich nichts gegen ein, zwei Wochen Urlaub (bzw. Freizeitausgleich) einzuwenden, aber ich muss auch zusehen, dass die nächsten Aufträge ins Haus kommen.

Nachdem ich seit drei Jahren konstant blogge, und in den letzten drei Monaten sogar besonders intensiv, fehlt mir momentan ein wenig die Lust. Ich brauche mal eine Pause, damit die Tätigkeit, die ich aus reinem Spaß mache, nicht zur lästigen Pflichterfüllung wird.

Bis Juni werde ich mich im Internet also etwas rarmachen, und den nächsten Blogeintrag gibt es dann Anfang Juni, wenn ich von der Manuskriptabgabe berichten werde.

P.S. Morgen wird man mich übrigens auf dem Marburg Con antreffen.

Von wegen Sommerpause

Urlaub 105

Irgendwie funktioniert das nicht so richtig mit der Sommerpause. Die hatte ich ja kürzlich für diesen Blog angekündigt. Aber leider habe ich momentan ständig Ideen für Blogeinträge. Und diese Ideen spuken so lange in meinem Kopf herum, bis ich sie aufgeschrieben und ausformuliert habe.

Meistens kommen mir die Ideen, wenn ich mich gerade ins Bett gelegt habe. Da bleibe ich dann so lange wach, bis ich den Eintrag mindestens einmal im Kopf ausformuliert habe. Dann kann ich endlich schlafen, in der Hoffnung, mich am nächsten Tag noch halbwegs daran erinnern zu können.

Am besten werden die Texte (meiner Meinung nach), wenn ich sie schnell aufschreibe, am besten am Stück, praktisch in einem Rutsch, solange das Feuer in mir noch brennt. Wie zum Beispiel mein Eintrag zu Sexismus bei Captain Future. Erlischt die Flamme, bevor ich den Text beendet habe, wird es schwer, sie wieder zu entfachen. Dann wirken die Texte (meist in der zweiten Hälfte) etwas bemüht und zusammengestückelt, die Dynamik geht verloren.

Wenn ich den Arbeitsaufwand für längere Texte mit der Zahl der Leser verrechnen würde, käme da vermutlich ein dickes Minus heraus. Aber das ist mir egal. Ich bin für jeden einzelnen Leser dankbar, auch wenn es nicht viele sind. Ich finde es schön, dass mir ein solcher Blog die Möglichkeit bietet, meine Gedanken aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Wäre natürlich schön, wenn ich so etwas für eine Zeitung oder ein Magazin tun könnte, das mich auch noch bezahlt, aber man kann ja nicht alles haben.

Mir macht das Schreiben für den Blog Spaß. Es ist meine eigene Seite, mein Ding – da bin ich mein eigener Chef und kann zu jedem Thema schreiben, auf das ich Lust habe. Und wenn es richtig gut läuft, dann liest jemand auch noch diesen Text. Ob der Text der Leserin (ich mach es mal wie die Uni Leipzig) dann auch noch gefällt, ist eine andere Sache. 🙂

Sommerpause

Nein, ich gehe nicht wirklich in die Sommerpause, aber in den nächsten Wochen werde ich mich mit dem Bloggen etwas zurückhalten. Ich muss mich momentan voll auf meine Bachelorarbeit konzentrieren und nebenbei noch zwei Bücher übersetzen. Da fehlt mir die Zeit für ausführliche Blogeinträge.

Ich werde weiterhin meine Sonntagsserie mit Auszügen aus meiner Diplomarbeit veröffentlichen und dazu vielleicht noch ein paar ältere Rezensionen, die zuvor schon auf anderen Seiten wie dem z. B. Fantasyguide erschienen sind. Ansonsten wird es höchsten ein paar kurze Einträge geben, aber keine großen Artikel.

Meine Bachelorarbeit werde ich spätestens am 19. August abgeben. Dann beginnt auch schon das Fantasy Filmfest, über das ich dann hier im Blog berichten werde. Aber bis dahin wird noch viel Wasser den  Iguaçu runterfließen.

Iguacu

Blogdesign leicht geändert

Mit meinem bisherigen Blogdesign war ich nicht so recht zufrieden. Ich möchte den Blog zwar schlicht und simpel haben, aber dabei war er irgendwie zu blass. Deshalb habe ich ihn jetzt leicht aufgepimpt, damit man die einzelnen Bereiche und Menüs besser unterscheiden kann. Ich denke, so ist die Seite attraktiver und übersichtlicher, ohne dabei überfrachtet zu sein.

Urpsrünglich sah er mal so aus:

Blogdesign1

Helle Schrift auf schwarzem Hintergrund liest sich aber nicht so gut. Obwohl mir der Kontrast zwischen Schwarz und Orange gefallen hat, habe ich das Design dann hierzu geändert:

Blogdesign2

Da bin ich aber nie mit zufrieden gewesen. Es war zu schlicht und zu blass. Das neue Design gefällt mir sehr viel besser. Ich hoffe Euch auch.

Blogdesign

Untertitel des Blogs geändert

Heute habe ich den Untertitel meines Blogs wieder geändert. Von „Mein Leben als Literaturübersetzer“ zu „Das Übersetzen, die Literatur und der ganze Rest …“.
Zum einen, weil ich den alten Untertitel irgendwie blöd fand, und zum anderen, weil er einfach nicht stimmt.

Ich lebe nicht als Literaturübersetzer. Momentan bin ich Student, der demnächst mit seiner Bachelorarbeit anfängt, Ende September sein Studium beenden wird und bis dahin nebenbei noch ein wenig übersetzt.

Inzwischen sehe ich meine Zukunftsperspektive als Übersetzer sehr unrealistisch. Ich werde ab Oktober nicht vom Übersetzen leben können. Ich werde ab Oktober auch nicht vom Übersetzen und einer Teilzeitstelle leben können. Zum einen, weil ich bis dahin sicher keinen ordentlich bezahlten Auftrag zum Übersetzen bekommen werde, und zum anderen, weil ich die Chancen auf eine Teilzeitstelle, die es mir ermöglicht gleichzeitig auch noch professionell zu übersetzen, für unrealistisch halte.

Fakt ist aber, dass ich ab Oktober ein festes Einkommen brauche, weshalb ich mich ab Juli auf feste Vollzeitstellen bewerben werde. Erstmal in Berlin, und wenn es hier nichts gibt, auch woanders. Und neben einer vollen Stelle noch zu übersetzen, dass halte ich nicht für möglich und hätte da auch keine Lust drauf. Höchstens kleinere Sachen.

Aktuell arbeite ich noch an zwei Übersetzungen für Kleinverlage. „Captain Future“ werde ich bis zum Sommer fertigmachen und „Das Blut der Helden“ bis Ende Oktober. Bis dahin werde ich auch noch gelegentlich über die Arbeit an den beiden Übersetzungen bloggen, aber wie Ihr sicher schon bemerkt habt, habe ich mich in den letzten Wochen verstärkt mit anderen Themen beschäftigt. Das wird vermutlich auch der Trend für die Zukunft dieses Blogs sein. Sollte nicht noch ein Wunder geschehen. Als ganz gescheitert, sehe ich meinen Versuch professioneller Übersetzer zu werden (der ja auch der Grund für die Entstehung dieses Blogs war) noch nicht, aber erfolgreich war er bisher auch nicht. Und nach einer gewissen Zeit ohne regelmäßiges Einkommen bei dieser Arbeit muss ich einfach realistisch sein. Es wird höchste Zeit, dass ich wieder regelmäßig Geld verdiene.

Also nicht wundern, wenn es in der nächsten Zeit in diesem Blog nur noch gelegentlich um das Thema Übersetzen gehen wird. Meine Abschlussarbeit und die Jobsuche haben jetzt Priorität. Auch wenn ich es sehr schade finden würde, nicht weiter einen Captain Future Band pro Jahr übersetzen zu können. Vielleicht lässt sich ja zumindest das zeitlich noch machen, aber das hängt stark von der Arbeitsstelle ab, die ich hoffentlich ab Oktober/November haben werde.

Nach meinem ersten Studium habe ich nahtlos eine feste Stelle antreten können. Genau genommen sogar schon, drei Monate, bevor die Abgabefrist für meine Diplomarbeit abgelaufen war. Drei Bewerbungen, drei Einladungen zu Vorstellungsgesprächen und nach dem zweiten hatte ich schon eine Stelle. Ich befürchte, dass es dieses Mal nicht einfach werden wird, aber irgendwas wird sich schon ergeben. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.