Belegexemplare eingetroffen: The Ark – Die Letzte Reise der Menschheit

Ist doch immer ein schönes Gefühl, wenn man die Früchte der eigenen Arbeit in der Hand halten kann. Da hier ist eines der drei SF-Bücher, die ich im letzten Jahr übersetzt habe (Dunkle Materie ist schon im Dezember erschienen, Die Neunte Stadt wird im Juni rauskommen). Hier der Klappentext von Knaur:

Die Einsätze sind hoch in Patrick S. Tomlinsons faszinierendem Science Fiction-Debüt – denn die Arche ist die letzte Hoffnung der Menschheit.

Nachdem die Erde zerstört wurde, sind die letzten 50.000 Menschen auf einem gewaltigen Raumschiff, der „Arche«, unterwegs zum nächsten bewohnbaren Planeten. Beinahe hundert Jahre hat die Reise bereits gedauert, erst die jetzige Generation von Bewohnern soll die Ankunft erleben. Das Leben an Bord ist streng reglementiert, jeder Bewohner ist über ein Implantat jederzeit zu orten. Dennoch verschwindet der brillante junge Wissenschaftler Edmond Laraby spurlos – und wird kurz darauf tot aufgefunden. »Selbstmord«, heißt es von offizieller Stelle, doch Detective Bryan Benson hegt Zweifel: Was hat es mit den Aufnahmen von Tau Ceti auf sich, die Laraby ausgewertet hat? Und wie hängt eine Geheimorganisation, deren Mitglieder sich durch Vortäuschen des eigenen Todes der Überwachung entzogen haben, in der Sache mit drin?

»Wenn Sie einen Mix aus hervorragender Science Fiction und Action-Thriller suchen, dem eine Prise Mystery beigemengt wurde, dann lesen Sie dieses Buch!« SF & F Reviews

Wobei die Sache mit dem vorgetäuschten Tod ein wenig spoilert (wenn auch nicht schlimm). Ist auf jeden Fall ein unterhaltsamer SF-Krimi in ungewöhnlichem Setting, mit viel Humor und einer rasanten und spannenden Handlung. Man darf keine Hard-SF wie in Kim Stanley Robinsons Aurora erwarten, das hier geht eher in Richtung leichte Unterhaltung, wobei der Autor sich schon bemüht, in technischer Hinsicht ein halbwegs realistisches (oder zumindest glaubhaftes) Szenario zu erschaffen (was ihm auch ganz gut gelingt). Und einige interessante moralische Fragen werden auch behandelt. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und das mit 400 Seiten relativ (und angenehm) kurze Buch hat keine Längen, erzeugt aber trotzdem eine sehr dichte und lebendige Welt, die über eine reine effektvolle Kulisse hinausgeht.

Die Haupthandlung mit dem Mordfall ist abgeschlossen, aber es gibt einige spannende Andeutung, die Lust auf die beiden Fortsetzungen machen. Ob die auch auf Deutsch erscheinen werden, weiß ich allerdings nicht. Habe da noch nichts in die Richtung gehört. Auf Englisch heißt die Reihe Children of a Dead Earth; Teil 2 ist unter dem Titel Trident Forge bereits letztes Jahr erschienen.

The Ark – Die letzte Reise der Menschheit erscheint bei uns am 3. April bei Knaur Fantasy.

Ein Gedanke zu “Belegexemplare eingetroffen: The Ark – Die Letzte Reise der Menschheit

  1. Ui, klingt gut. Kommt gleich mal auf die Wunschliste 🙂

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