Phantastische Netzstreifzüge 44

Lesung von Marko Kloos am 19.06.2015 im Otherland – Der in Deutschland geborene und aufgewachsene Marko Kloos (vier Jahre bei der Bundeswehr) zog in die USA um Bestsellerautor zu werden. Mission Accomplished. Seine auf Englisch verfasste und zunächst selbstpublizierte Military-SF-Trilogie entwickelte sich zum Besteller, der inzwischen auch bei Heyne auf Deutsch erscheint. Des Weiteren wurde Kloos bekannt, weil er für den diesjährigen Hugo-Award nominiert war, seine Nominierung aber selbst zurückzog. Warum er das getan hat, und was es sonst noch Interessantes über ihn zu berichten gibt, könnte ihr im Lesungsbericht von Ralf Steinberg nachlesen. Als kleine Anmerkung noch: Als Übersetzer wäre ich doch sehr nervös, wenn der Autor, den ich übersetze, fließend Deutsch spricht. 😉

Sci Fi TV-Quartett: „The Last Man on Earth“, „Other Space“, „Dark Matter“ & „Killjoys“ – Der Wortvogel hat vier aktuelle SF-Serien besprochen. Den Piloten von Dark Matter habe ich letzte Woche gesehen und kann mich dem Urteil des Vogels nur anschließen. Auf eine anständige Weltraum-SF müssen wir weiterhin warten. Ob Expanse das liefern kann? Läuft ja auch auf dem Gurkengarant Syfy.

SIGMA 2 Foxtrot 016 — Werner Fuchs und Hardy Kettlitz – Die beste Buchhandlung dieser Welt – das Otherland in Berlin – bietet nicht nur zahlreiche interessante Lesungen wie zuletzt mit Joe Abercrombie und Marko Kloos an, sondern ab und zu schauen auch mal Genre-Urgesteine wie Werner Fuchs vorbei. Fuchs ist seit den 70er Jahren der deutsche Agent von George R. R. Martin, hat das Rollenspiel Das schwarze Auge mitentwickelt, die SF bei Knaur mitherausgegeben und den Verlag FanPro gegründet. Dementsprechend kann er viel Interessantes und Unterhaltsames aus dem Nähkästchen plaudern. Und die Jung vom SIGMA 2 Foxtrot waren auch noch so nett, diesen Abend für all jene mitzuschneiden, die an diesem Abend nicht in einem anderen Land weilen konnten. Ach ja, Hardy ist natürlich auch immer höhrenswert, der weiß nicht nur über die Hugos Bescheid, sondern auch über die SF-Szene der DDR.

Breaking the Boundaries Between Fantasy and Literary Fiction – Auf New Repupblic gibt es ein hochinteressantes Gespräch zwischen Neil Geiman und Kazuo Ishiguro über Genregrenzen und Genrezwänge. Ist sehr lange, aber es lohnt sich.

»Mad Max: Fury Road«, oder: »What a movie! What a lovely movie!!!« (inkl. »Mad Max« 1-3) – Mad molosovsky hat sich der Mad-Max-Reihe gewidmet. Seinen Einschätzungen kann ich mich durchweg anschließen. Der aktuelle vierte Teil ist der beste der Reihe. Der hat mich im Kino so richtig umgehauen. Wer hätte das gedacht. Ich glaube nicht, dass dieses Jahr noch ein Film laufen wird, der mich ähnlich beeindrucken kann. Der beste Actionfilm der letzten Jahre, optisch ein Kunstwerk, da ist es auch nicht schlimm, dass es kaum (offensichtliche) Story gibt.

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