Das Blut der Helden – erste Kritiken

Das Blut der Helden

Das Buch ist schon eine Weile raus, und die Besprechungen halten sich bisher noch in Grenzen, aber die wenigen, die es gibt, sind durchweg positiv. Wenn auch alle zu Recht bemängeln, dass die Darstellung der deutschen als Superbösewichte etwas überzogen und stereotyp ist. Das tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch.

D. Vallenton hat das Blut der Helden für Fantasybuch.de besprochen:

Normalerweise bin ich ja vorsichtig mit so einem Wort wie Pageturner, aber hier kann ich es guten Gewissens gebrauchen. Das Blut der Helden liest sich, bedingt durch den angenehmen Schreibstil Nassises und den häufig wechselnden Erzählebenen, ausgesprochen kurzweilig und spannend. Es ist mehr als nur ein schnödes Buch über Zombies, es ist (auch) die Geschichte einer militärischen Rettungsmission und eines Kommandounternehmens. Beides so gekonnt miteinander verwoben, dass man oftmals nicht weiß, ob man nun einen Horroroman oder ein Buch über den Krieg liest (obwohl der Krieg nun wirklich, auch ohne Zombies, schon der blanke Horror ist). Angriffe von Zombies finden sich ebenso in dem Buch wieder wie packende Schilderungen von Luftschlachten, Angriffe auf Züge oder Zeppeline oder das entbehrungsreiche Leben an der Frontlinie und dem Nahkampf während eines Angriffs.

Und auch für den Übersetzer hat er ein paar lobende Worte übrig, was diesen (aber sicher auch den Lektor) natürlich besonders freut:

Trotz dieser einseitigen Sicht der Dinge, ist das vorliegende Buch, was zum großen Teil auch der gelungenen Übersetzung von Markus Mäurer zu verdanken ist, ein sehr tempo- und abwechslungsreiches Werk, das unbedingt den Geschmack auf die Fortsetzung geweckt hat. Unbedingt zu empfehlen.

Harry schreibt auf Scarecrows Area unter anderem:

Durchweg unterhaltende, gut mundende Kost, die niemals eine Durststrecke aufkommen lässt.

Auch für Carsten Kuhr auf Pantastik-News.de sind die stereotypen Deutschen so ziemlich der einzige Kritikpunkt:

Sieht man von der doch recht eindimensionalen Zeichnung der Figuren ab, erwarten den Leser doch einige interessante Ideen. Sobald man das Kraut-Bashing ausblendet, kann man den Helden dann ins phantastische Abenteuer folgen. Und da überzeugt Nassise. Voller Tempo kredenzt er seinen Lesern immer wieder neue, abwechslungsreich aufgezogene Kämpfe, die nicht so einseitig aufgezogen sind, wie man dies erwarten könnte.

Und auch auf amazon.de gibt es jetzt eine erste Kritik. Mirko Wäldchen schreibt:

Der Roman hat viel Action und die Figuren sind gut dargestellt.( Und es ist ab und zu brutal beschrieben wenn Zombies Lust und Hunger auf Menschen haben)
Ein wenig das Dreckiges Dutzend und Steampunk machen den Roman durchaus lesenswert .Natürlich kommt der amerikanische Pathos im Überfluss daher,was dem Roman ein wenig schadet

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s