Literaturübersetzerinnen auf der Leipziger Buchmesse + Linktipps

Mein letzter Blogeintrag vor der Leipziger Buchmesse. Morgen geht es nach Berlin, am Donnerstag dann auf die Messe.

Dort wird es auch Veranstaltungen zum Thema Übersetzen geben. Hier geht es zum Programm des Übersetzerzentrums Leipzig 2015.

Besonders interessant finde ich den Programmpunkt:

Traumberuf Literaturübersetzer?
Podiumsgäste: Eva Bonné,
Thomas Brovot und Katrin Harlaß;
Moderation: Roland Hoffmann

Katrin Harlaß kenne ich noch vom Berliner Übersetzerstammtisch und kann bestätigen, dass sie sich in der Branche gut auskennt. Leider werde ich es nicht zu diesem am Freitag den 12.03 um 14.00 Uhr stattfindenden Veranstaltung schaffen, da ich nur den Donnerstag auf der Messe sein werde. Aber für Leute, die an dem Beruf interessiert sind, lohnt sich ein Besuch bestimmt.

Dort wird auch am 12.03 das neu erschienene Handbuch Literarisches Übersetzen vorgestellt. Was ich aber vermutlich nicht schaffen werde, da ein Freund von mir um 13.30 auf der Leseinsel Fantasy seinen ersten Fantasyroman vorstellen wird.

Am Samstag den 14 März wird es (auf der Buchmesse natürlich) eine Veranstaltung unter dem Titel 100 Jahre James Tiptree Jr. geben, an der neben der Tiptree-Biografin Julie Phillps auch die ÜbersetzerInnen Elvira Bittner und Frank Böhmert (mein Gastgeber in Berlin ab morgen) teilnehmen. Man kann also davon ausgehen, dass es auch um das Übersetzen von Tiptree gehen wird.

Translation matters: The unsung heroes of world literature – Auf der Homepage der BBC gibt es einen interessanten Artikel über Edith Grossman und die Frage, warum Literaturübersetzungen von Bedeutung sind. Es gibt anscheinend tatsächlich Menschen, die Übersetzungen als ein Vergehen an dem Originalwerk sehen. Grossman ist übrigens schon seit 1969 als Übersetzerin tätig, damals hat sie ihren ersten Asterix-Band ins Englische übersetzt.

Horcynus Orca

Aus dem aktuellen Spiegel (S. 127): »Als einen würdigen Vertreter dieser Zunft [Verleger] darf man sich den Mailänder Arnoldo Modadori vorstellen, der 1961 die Druckfahnen des Romans »I fatti della fera« seinem Autor Stefano D’Arrigo für eine vierwöchige Korrektur zustellte und sie 13 Jahre später zurückbekam.«

Da soll sich nochmal einer über George Martin beschweren. Jetzt ist auch die deutsche Übersetzung, an der Mosche Kahn 8 Jahre gesessen hat, bei Fischer erschienen. Horcynus Orca heißt das Buch hat 1472 Seiten, kostet 58 Euro und gilt als Meisterwerk. Ist mir dann aber doch zu teuer. Wem das auch zu teuer ist, der kann auch auf die deutlich günstigere E-Book-Fassung zugreifen, die kostet 57,99 Euro.

Mara Giese hat das Buch auf ihrem Blog mit dem sympathischen Namen Buzzaldrins Bücher besprochen, bzw. versucht dieses Ungetüm von einem Roman zu bezwingen. Wer unter dem Blogeintrag einen Kommentar hinterlässt, kann das Buch in einer Verlosung gewinnen. Der Übersetzer meldet sich dort übrigens auch mit einem interessanten Kommentar zu Wort.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s