Filme, die ich in letzter Zeit (den letzten Monaten) gesehen habe

Der Mohnblumenberg – Wunderbarer Ghibli-Film, der eine einfache aber mitreißende Geschichte mit beschwingtem Humor und liebenswürdigen Figuren erzählt.

Das Königreich der Katzen – Nicht ganz so guter Ghibli-Film, der aber trotzdem Spaß macht; denn Katzen gehen immer, vor allem wenn man erfährt, was sie so treiben, wenn man nicht hinschaut.

Inside Lewin Davis – Katzen gehen immer; auch in diesem melancholischen Film der Coen-Brüder über einen Folkmusiker in den 60er Jahren, der nichts auf die Reihe bekommt und von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt.

The Equalizer – In diesem durchgestylten und brutalen Actionfilm von Antoine Fuqua spielt Denzel Washington einen Heimwerkerkönig, der ganz ohne bärtigen Assistenten einen Haufen russischer Schurken mittels Werkzeugen und Heimwerkerbedarf ihrer Final Destination zuführt; was nicht unbedingt originell ist, aber zumindest auch nicht langweilig.

The Grandmaster – Meisterhaft bebildertes Kampfkunstepos über das Ende einer Ära im China des 2. Weltkriegs, das neben den großartig choreografierten Kämpfen eine ruhige aber durchaus dramatische Geschichte erzählt, die vielen Wuxia-Fans die gerne Kloppereien a lá Ip Man sehen, zu langweilig sein könnte.

House of the Devil – Atmosphärisch dichte Hommage an die Horrorfilme der 70er und 80er Jahre, in der im Prinzip nichts passiert, bei der ich mich aber trotzdem (zu meiner eigenen Überraschung) kaum gelangweilt habe, und bei der nur das Ende deutlich enttäuscht.

Only God Forgives – Nachdem mir Drive und Valhalla Rising sehr gut gefallen haben, kann ich mit diesem Werk von Winding Refn überhaupt nichts anfangen, da es zwar versucht eine kunstvolle Meditation über Gewalt zu sein, aber eigentlich nur gähnende Langweile unterbrochen von sinnloser Brutalität zu bieten hat.

300 – Rise of an Empire – Durchaus unterhaltsam inszenierte Quasifortsetzung von 300, die dem ersten Teil aber nichts Neues hinzufügen kann und deren Hauptfiguren alle etwas blass bleiben.

Genug gesagt – Sympathische und unaufgeregte Beziehungskomödie – mit James Gandolfini in einer seiner letzten Rollen – die einem mit einem wohligen Gefühl zurücklässt.

Don Jon – Unterhaltsamer Beziehungsfilm über einen pornosüchtigen Hengst, dem es nicht gelingt, seine beiden Hobbys (Frauen und Pornos) unter einen Hut zu bekommen.

Mud – Ausgezeichnetes Krimi-Coming-of-Age Südstaatendrama mit einem Matthew McConaughey, der noch nie so gepflegt ausgesehen hat.

Drecksau – Eine Irvine-Welsh-Verfilmung, von der ich mir dank des Trailers eigentlich mehr erwartete habe, denn statt einer durchgeknallten Komödie bekommt man hier eher ein Psychodrama über einen sich in einer Abwärtsspirale befindenden korrupten Cop, der nach Trennung von seiner Familie langsam den Verstand verliert.

12 Years a Slave – Obwohl gut gespielt, hat er mir nicht gefallen, da mir bei Zusehen jegliches Zeitgefühl gefehlt hat und die 12 Jahre wirkten, als wären es nur wenige Monate.

Prisoners – Großartiges Entführungsrama um verschwundene Kinder und Selbstjustiz, das dank seiner herausragenden Hauptdarsteller unter die Haut geht und bis zum Ende spannend bleibt.

Riddick – Ganze netter Aufguss von Pitch Black, der aber eigentlich nur aus der Vin-Diesel-Show besteht, die nach der ersten Stunde ihren Reiz verliert.

American Hustle – Schicke Gaunerdramödie über Trickbetrüger in den 70ern, mit ausgezeichneten Darstellern, die allerdings von ihren Frisuren an die Wand gespielt werden.

John Dies at the End – Durchgeknallte Horrorkomödie von Don Coscarelli, dem ich für seinen nächsten Film ein ordentliches Budget wünsche, der sich aber auch so durch originelle Einfälle wie dem Wursttelefon zu helfen weiß.

Und zum Schluß noch einen Trailer zu dem Film aus der Liste, der mir am besten gefallen hat:

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