Aktuelles: Phantastische Netzstreifzüge 23

Rezensentische Fehlgriffe – Pieke Biermann wehrt sich gegen aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Kritik in einer Rezension zu einer ihrer Übersetzungen. Sie schildert die ganze Affäre und geht auch konkret auf die vom Rezensenten genannten Beispiele ein. Ein Problem, das wir Übersetzerinnen oft haben, ist, dass man häufig nur eine PDF Datei des Originaltextes bekommt, die vom gedruckten Buch, dank nachträglicher Änderungen abweichen kann. Ist mir gerade mit das Blut der Helden passiert. Da weicht meine PDF-Datei von der Kindle-Version ab, die dem Lektor vorliegt. Da kann es dann Abweichungen geben, wenn ein Leser Original und Übersetzung vergleicht. Ein Rezensent, der eine Übersetzung kritisiert, sollte auf jeden Fall sorgfältig sein, und korrekt aus dem Text zitieren, nicht einfach aus dem Gedächtnis, ohne Seitenangaben. Schließlich will er ja seine Behauptungen auch belegen.

Lost in Animeland: Kino’s Journey – Phantastikautor Django Wexler auf SF-Signal über eine sehr interessante Anime-Serie, die genau nach meinem Geschmack sein könnte. Werde mir bald mal eine Folge auf Hulu ansehen.

Is Ann Leckie the Next Big Thing in Science Fiction? – Danny Wicentowski auf Riferfront Times in einem ausgezeichneten Beitrag über Ann Leckie, in dem er auf ihr Leben, ihr Werk und eine unschöne Sexismusdebatte im amerikanischen Fandom eingeht. Besonder interessant, ist der Teil über die ungewöhnliche Nutzung der Personalpronomen im Roman Ancillary Justice. Ist Ann Leckie als the Next Big Thing in SF. Sieht ganz so aus. Ich fand ihren Roman ganz hervorragend.

The Cloud Roads – Mistkaeferl bespricht auf der BP einen Fantasyroman von Martha Wells:

Bunt, überraschend und verspielt – das sind drei Eigenschaften, die der Fantasy in Zeiten des grauen Zynismus irgendwie abhanden gekommen sind, und vielleicht sind sie ein Grund, weshalb Martha Wells’ The Cloud Roads so begeistert aufgenommen wurde:

Und genau deshalb möchte ich das Buch auch lesen. Grim-and-Gritty-Zynismus gibt es inzwischen zu Hauf, aber Sense-of-Wonder-Fantasy kaum noch. Mir hat von Wells auch schon Necromancer gefallen.

»Lassen Sie mich durch, ich bin Star-Wars-Fan!« – Achim (Gallagher) Hiltrop erklärt uns in einem eindrucksvollen Forenpost worum es bei Star Wars geht. Ist für jeden interessant, der sich damit nicht auskennt, aber mal eine Überblick erhalten möchte.

Fantasy in Animeform – Animario stellt bei den Serienjunkies Animes vor, die sich im Genre der klassischen von Tolkien und Dungeons and Dragons beeinflussten Fantasy bewegen. Da kommt man natürlich nicht an Record of Lodoss War vorbei. Eine Serie, die stark an die Drachenlanze erinnert, die ich aber uneingeschränkt empfehlen kann. Sehr empfehlen kann ich auch Vision of Escaflown. Einer Portal-Fantasy, in der es eine Schülerin in eine Fantasywelt verschlägt, die mit riesigen, mechanischen Battlemechs etwas steampunkiger daherkommt. Lief vor mehr als 10 Jahren mal auf MTV. Insgesamt liefert der Artikel aber nicht mehr, als eine grobe Übersicht mit ein paar Tipps. Könnte ruhig noch mehr in die Tiefe gehen. Es gibt ganz viele Fantasyserien, wie Berserk, Fall of Titans uvm.

2014 Locus Awards Winners – und nochmal Anne Leckie. Die hat jetzt auch den Locus-Award für das beste Debüt gewonnen. In der SF ging der Preis an das Autorenduo James S.A. Corey und in der Fantasy an Neil Gaiman.

 

 

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