Gelesen: „Bretonische Brandung“

Gelesen: „Bretonische Brandung“ von Jean-Luc Bannalec

 
Der eigentliche Kriminalfall ist völlig unwichtig. Der ist einfach nur ein Grund, den Monsieur le Commissaire vom exzessiven Konsum seines geliebten Cafés abzuhalten. Aber auch nur ein bisschen. Im Helikopter und im Boot lässt sich schlecht ein Tässchen trinken, aber ansonsten strebt der griesgrämige Ermittler sämtliche potentielle Quellen auf den Glenans – einer kleinen unwirtlichen Inselgruppe im Atlantik – an und richtet sich dort häuslich ein. Währenddessen telefoniert, redet und flucht er ständig mit Verdächtigen und Kollegen (nur nicht mit dem Präfekten, der wird ignoriert). Kraft erhält er dabei auch durch die unersetzliche Nolwenn, die stets das Schlimmste (das er durch sein unwirsches Verhalten heraufbeschwört) abwendet. Als Leser begleitet man den Kommisar bei einer informativen und kulinarischen Reise durch die Bretagne. Das ist weder spannend noch intelligent gemacht, aber höchst unterhaltsam.

Dieser Beitrag wurde unter Gelesen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s