„Eingesperrt“ von Brian Keene – Verfilmung geplant

Meine allererste Übersetzung war die kurze Novelle »The Cage« von Brian Keene, die als »Eingesperrt« im Atlantis Verlag erschienen ist. Damals war ich noch ein blutiger Anfänger (bin ich heute auch noch, nur nicht ganz so blutig), und ich bin bis heute Stolz auf diese Übersetzung, die Lektor André Piotrowski einiges an Nerven gekostet hat. Ich hoffe sehr, dass ich seitdem Einiges dazugelernt habe, und nicht mehr so viele Anfängerfehler mache.

eingesperrt

Bei Amazon gibt es leider nur zwei Verrisse zu dem Büchlein, es gab aber auch einige positive Besprechungen. Es geht um die Angstellten eines Elektronikmarktes, der eines abends von einem Mann ganz in Schwarz, bewaffnet mit Pumpgun und Machete, überfallen wird. Erst einmal ballert er wild rum, dann sperrt er die Überlebenden in den titelgebenden Käfig und holt einen nach dem anderen ab …

Wie Brian Keene jetzt auf seiner Homepage vermeldet, soll die Novelle verfilmt werden.
Ein talentiertes und engagiertes Filmteam kann aus der, eigentlich sehr simpel konstruierten Geschichte, ein spannendes und atmosphärisch dichtes Kammerspiel machen. Es werden sicher Veränderungen und Ergänzungen nötig sein, um das Ganze auf Spielfilmlänge und Format zu bringen. Das würde ich zumindest als Drehbuchautor tun.

Es gibt wohl Verfilmungen von einigen Kurzgeschichten Brian Keens und so weit ich informiert bin, eine Spielfilmadaption. »Ghoul«, in dem es um drei Zwölfjährige geht, die einem unheimlichen Geheimnis auf dem örtlichen Friedhof nachgehen. Die Story des Buchs hört sich ganz interessant an; ich habe sowieso eine Schwäche für Coming-of-Age-Horror. Die deutsche Übersetzung des Buches soll als »Leichenfresser« im Juli erscheinen. Der Film ist seit Januar bei Amazon.com auf DVD erhältlich, soll aber nicht so toll sein. Eine weitere Verfilmung („Dark Hollow„) soll noch 2013 erscheinen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, was aus »The Cage« wird. Ist schon eine schöne Vorstellung, dass eine Geschichte, die man übersetzt hat, jetzt verfilmt werden soll. Bleibt nur zu hoffen, dass der Film nicht all zu grottig ausfällt.

In Deutschland ist Brian Keene nur mäßig bekannt, in den USA kann zählt man ihn durchaus zu den Größen im Horrorgeschäft, wenn er auch mit seinen Verkaufszahlen nicht in der A-Liga bei King, Koontz und Simmons mitspielt.

 

Nachtrag: hier noch ein Trailer zu „Ghoul“

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