Untertitel des Blogs geändert

Heute habe ich den Untertitel meines Blogs wieder geändert. Von „Mein Leben als Literaturübersetzer“ zu „Das Übersetzen, die Literatur und der ganze Rest …“.
Zum einen, weil ich den alten Untertitel irgendwie blöd fand, und zum anderen, weil er einfach nicht stimmt.

Ich lebe nicht als Literaturübersetzer. Momentan bin ich Student, der demnächst mit seiner Bachelorarbeit anfängt, Ende September sein Studium beenden wird und bis dahin nebenbei noch ein wenig übersetzt.

Inzwischen sehe ich meine Zukunftsperspektive als Übersetzer sehr unrealistisch. Ich werde ab Oktober nicht vom Übersetzen leben können. Ich werde ab Oktober auch nicht vom Übersetzen und einer Teilzeitstelle leben können. Zum einen, weil ich bis dahin sicher keinen ordentlich bezahlten Auftrag zum Übersetzen bekommen werde, und zum anderen, weil ich die Chancen auf eine Teilzeitstelle, die es mir ermöglicht gleichzeitig auch noch professionell zu übersetzen, für unrealistisch halte.

Fakt ist aber, dass ich ab Oktober ein festes Einkommen brauche, weshalb ich mich ab Juli auf feste Vollzeitstellen bewerben werde. Erstmal in Berlin, und wenn es hier nichts gibt, auch woanders. Und neben einer vollen Stelle noch zu übersetzen, dass halte ich nicht für möglich und hätte da auch keine Lust drauf. Höchstens kleinere Sachen.

Aktuell arbeite ich noch an zwei Übersetzungen für Kleinverlage. „Captain Future“ werde ich bis zum Sommer fertigmachen und „Das Blut der Helden“ bis Ende Oktober. Bis dahin werde ich auch noch gelegentlich über die Arbeit an den beiden Übersetzungen bloggen, aber wie Ihr sicher schon bemerkt habt, habe ich mich in den letzten Wochen verstärkt mit anderen Themen beschäftigt. Das wird vermutlich auch der Trend für die Zukunft dieses Blogs sein. Sollte nicht noch ein Wunder geschehen. Als ganz gescheitert, sehe ich meinen Versuch professioneller Übersetzer zu werden (der ja auch der Grund für die Entstehung dieses Blogs war) noch nicht, aber erfolgreich war er bisher auch nicht. Und nach einer gewissen Zeit ohne regelmäßiges Einkommen bei dieser Arbeit muss ich einfach realistisch sein. Es wird höchste Zeit, dass ich wieder regelmäßig Geld verdiene.

Also nicht wundern, wenn es in der nächsten Zeit in diesem Blog nur noch gelegentlich um das Thema Übersetzen gehen wird. Meine Abschlussarbeit und die Jobsuche haben jetzt Priorität. Auch wenn ich es sehr schade finden würde, nicht weiter einen Captain Future Band pro Jahr übersetzen zu können. Vielleicht lässt sich ja zumindest das zeitlich noch machen, aber das hängt stark von der Arbeitsstelle ab, die ich hoffentlich ab Oktober/November haben werde.

Nach meinem ersten Studium habe ich nahtlos eine feste Stelle antreten können. Genau genommen sogar schon, drei Monate, bevor die Abgabefrist für meine Diplomarbeit abgelaufen war. Drei Bewerbungen, drei Einladungen zu Vorstellungsgesprächen und nach dem zweiten hatte ich schon eine Stelle. Ich befürchte, dass es dieses Mal nicht einfach werden wird, aber irgendwas wird sich schon ergeben. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

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