Extrem-Übersetzing

Auf Welt.de berichtet eine der Übersetzerinnen des neuen Buchs von J. K. Rowling, unter welch absurden Umständen, das Werk ins Deutsche übersetzt wurde:http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article109520558/Die-Leute-vor-der-Tuer-durften-wir-nicht-fragen.html#dsq-reply

Der deutsche Verlag hatte ihnen eine Wohnung in London gemietet. Zum Übersetzen mussten sie in einen abgeschlossenen Raum, wo sie angekettet, also der Laptop war angekettet, innerhalb von vier Wochen!!! das gesamte Buch übersetzen mussten.

Wenn ich das so lese, wundert es mich, das die beiden nicht nach getaner Arbeit erschossen wurden, oder sich in einer seltsamen Stadt wiederfanden, in der es statt Namen Nummern gab und wo eine bedrohliche weiße Blase dafür sorgt, dass sich niemand aus dem Staub macht.

Da müsste man mir aber schon verdammt viel zahlen, damit ich einen solchen Zirkus mitmache.

Dass hier im Blog momentan relative Funkstille herrscht, liegt daran, dass ich bis Montag eine Hausarbeit fertig schreiben muss. Ab dann melde ich mich wieder regelmäßiger zu Wort.

2 Gedanken zu “Extrem-Übersetzing

  1. „Da müsste man mir aber schon verdammt viel zahlen, damit ich einen solchen Zirkus mitmache.“ – Du sagst es.

  2. Erinnert an Arbeitsbedingungen in meinem Büro….und die Leute reden hier auch alle komisch, manchmal habe ich auch das Gefühl, ich sei eine Nummer……

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