Was macht eigentlich … das Übersetzungscrowdfundingprojekt (und ein Sportplatz)

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle über ein Crowdfuning-Projekt berichtet (https://translateordie.wordpress.com/2012/05/24/ubersetzungs-crowdfunding/), bei dem es darum geht, die Übersetzung eines vierten Teils einer Fantasysaga zu finanzieren, von der leider nur drei Teile auf Deutsch erschienen sind.

Es sind jetzt noch 39 Tage bis zum Ende des Projekts, und leider sind erst um die 4.000 Euro zusammengekommen. Benötigt werden 14.000. Es sieht also nicht gut aus, aber noch ist etwas mehr als ein Monat Zeit.  http://www.startnext.de/valashu-epos

Es gibt natürlich einige Gründe, die gegen den Erfolg des Projekts sprechen: Die Reihe ist wohl damals schon wegen mangelnder Verkäufe eingestellt worden. Eine Reihe verliert mit jedem neuen Teil mehr Leser, als sie gewinnt. Das Erscheinen der Reihe ist schon zu lange her. Sie war damals schon kein großer Hit. Mir war sie unbekannt (bzw. nur vom Namen her bekannt) obwohl ich damals schwer interessiert an allen Neuerscheinungen im Fantasybereich war. Die ersten drei Bände sind nur noch gebraucht erhältlich. Und viele, die vielleicht alle drei Teile gelesen haben, bekommen von diesem Projekt gar nichts mit, oder haben das Interesse verloren.

Gerade deshalb finde ich es bewundernswert, mit viel Leidenschaft und Energie sich die Übersetzerin Susanne in dieses Projekt gestürzt hat. Ich wünsche ihr auch alles Gute und das es vielleicht doch noch gelingt.

Ich habe jetzt Band 1 im Regal stehen, schaffe es aber nicht, ihn bis Ablauf der Frist zu lesen.

And now for something completly different … Football

Auch meine Fußballmannschaft bzw. mein Sportverein im Westerwald betreibt eine Art Crowdfunding (http://tushilgert.de/sportpl/start.htm). Um einen neuen Sportplatz finanziert zu bekommen – einen Rasen- oder Kunstrasenplatz, anstatt des alten, staubigen, steinigen und mit Unkraut überwucherten Hartplatzes. Da sowohl dem Sportverein und der Gemeinde das Geld zur Finanzierung fehlt, ist man dazu übergegangen, denn Sportplatz in Scheibchen (bzw. Quadratmetern) an Supporter symbolisch zu verkaufen. Man kann sich also ein Stück vom Platz „kaufen“, auf dem dann symbolisch der eigene Name steht. Das sieht dann so aus:  http://tushilgert.de/sportpl/spons_plan.swf

Inzwischen ist da eine recht stattliche Summe zusammengekommen, sodass es mit Unterstützung der Gemeinde und etwaigen Sportförderungen durchaus gelingen könnte, einen neuen Platz zu finanzieren.

Was geht mich das als Berliner an? Der Sportplatz liegt direkt vor der Haustür meiner Westerwälder Sommerresidenz (Elternhaus), wo ich immer noch einen Teil des Jahres verbringe. Ich bin praktisch auf diesem Sportplatz groß geworden. Von meinem Fenster aus kann ich direkt auf ihn blicken. 1998 haben wir dort mit einigen Kumpels aus dem Dorf eine neue Herrenmannschaft gegründet, die es bis heute noch gibt, und bei der ich gelegentlich noch mittrainiere.  Seitdem gibt es auch wieder einige Jugendmannschaft, sodass der Sportplatz inzwischen wieder gut genutzt wird. Ein neuer Belag, egal ob Rasen oder Kunstrasen, wäre eine tolle Sache.
Nach zwei Jahren sportlicher Totalpause (ich bin eine richtig faule Sau geworden), habe ich im April nochmal die Fußballschuhe und ein Trikot angezogen und auch ein Meisterschaftsspiel mitgemacht. Hier ein Mannschaftsfoto von diesem Tag, den ich erstaunlich gut überstanden habe, obwohl ich null Kondition hatte und von Anfang an als Manndecker gespielt habe (ich in der Zweite hinten rechts):

Ein Gedanke zu “Was macht eigentlich … das Übersetzungscrowdfundingprojekt (und ein Sportplatz)

  1. Pingback: translate or die | Update: Crowdfunding Sportplatz (TUS Hilgert)

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