Arbeitet man als Übersetzer alleine?

Im Statistikteil meines Blogs kann ich sehen, über welche Links (z.B. meine Signatur in diversen Foren oder Facebookeinträge) Besucher zu meinem Blog gefunden haben. Ich kann auch sehen, über welche Suchmaschinenanfragen die Leute kommen. Bisher waren da noch nicht so lustige Sachen wie z.B. beim Wortvogel  (http://wortvogel.de/2012/05/people-are-strange-top-10-eigenwillige-suchbegriffe/) dabei, auf dessen Seite tatsächlich jemand durch die Suchanfrage »babara salesch porn« gekommen ist, aber es sind schon interessante Sachen darunter. Hier eine kleine Liste

zurückhalten muss pipi – ja das kann unangenehm werden. Das ist wohl der Textprobe von Briane Keene im dem  kleinen Übersetzungswettbewerb zu verdanken 🙂
wie als übersetzer aufträge von buchverlagen bekommen? – Und viele ähnliche Suchanfragen
bildliche redensarten »du hast recht« – und weitere Fragen nach Übersetzungen. Werde ich bei Gelegenheit mal sammeln und beantworten.
selbstüberschätzung der englischkenntnisse – Ob ich damit gemeint bin 🙂
markus mäurer sozialpädagoge – und andere Kombinationen mit meinem Namen. Ob ich da einen Stalker habe?

Und der  Sucheintrag »arbeitet man als Übersetzer alleine«

Eine Frage, die in meinem Blog bisher nur am Rande behandelt wurde, deshalb versuche ich sie jetzt zu beantworten:

Es kommt darauf an. Als Literaturübersetzer arbeitet man zu geschätzten 90% alleine, die anderen 10% sind vor allem die Zusammenarbeit mit dem Lektor, die meist telefonisch oder per E-Mail stattfindet. Aber während der Übersetzung des Buches sitzt man einsam und alleine in seinem stillen Kämmerlein. Es sei den man hat sich in einer Bürogemeinschaft eingemietet. Was viele machen (sofern sie es sich leisten können) um eben nicht so einsam zu sein.
Ich habe schon gehört, dass es auf Dauer nicht gesund sein soll, ausschließlich so isoliert zu arbeiten. Mancher Übersetzer soll dabei schon recht eigentümlich geworden sein. Es kann jedenfalls nicht schaden, wenn man sich noch etwas zum Ausgleich sucht, bei dem man unter Menschen kommt.

Ich bin schon von jeher ein Einzelgänger (bin auch Einzelkind), habe aber auch keine Probleme damit, im Team zu arbeiten. Trotzdem ziehe ich es vor, mein eigenes Ding durchzuziehen und genieße es, wenn ich mir meine Arbeit selbst einteilen und ihr dann auch in Ruhe ungestört nachgehen kann.
Momentan bekomme ich noch Abwechslung durch mein Studium, da komme in den Seminaren zwangsläufig unter Leute. Wenn ich Heimaturlaub mache, trainiere ich bei meiner ehemaligen Fußballmannschaft mit.

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten als Übersetzer zu arbeiten. Im nichtliterarischen Bereich kann man auch in Übersetzerbüros arbeiten und es gibt sicher auch noch andere Modelle, von denen ich nichts weiß. Es kommt auch vor, dass sich zwei Übersetzer die Übersetzung eines Buches teilen, da muss man dann mit dem Partner zusammenarbeiten.

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