Zwischenstandsmeldung – Ich übersetze, also bin ich noch

Hier mal eine kleine Zwischenstandsmeldung. Dass ich die letzten Wochen kaum zum Bloggen gekommen bin, liegt vor allem daran, dass ich rund um die Uhr am Übersetzen bin. Am 1. Mai habe ich Abgabetermin und muss zusehen, dass ich fertig werde. Denn nebenher habe ich auch noch andere Verpflichtungen. Z.B. die Hausarbeit, die auch am 1. Mai fällig wird.

Momentan sieht mein Tagesablauf so aus, dass ich zwischen 11.00 und 12.30 Uhr (ich bin halt eine Nachteule) aufstehe und nach den morgendlichen Notwendigkeiten um spätestens 13.00 Uhr mit dem Übersetzen anfange. Das läuft dann ungefähr bis 22.00 Uhr (danach lese ich oft noch Texte für die Uni), wobei ich zwischendurch auch noch kleine Pausen mache, in denen ich einkaufen gehe und koche oder sonstige häusliche Pflichten erledige. Die reine Arbeitszeit würde ich auf ca. 6-7 Stunden schätzen.

Wie viele Seiten ich in dieser Zeit übersetzt bekomme, hängt davon ab, wie viele Begriffe und Formulierungen es noch zu recherchieren gibt .Im aktuellen Text sind es sehr viel, da der Autor viele Slangausdrücke, Fremdwörter und altmodische Begriffe verwendet und teilweise auch eine komplizierte Satzstruktur und Ausdrucksform. Es dürften so 7-10 Seiten sein. (Dauert die Recherche länger, markiere ich mir das Wort und mache erst mal im Text weiter, damit ich nicht aus dem Fluss komme).

Das gilt für die 4 Tage (Donnerstag bis Sonntag), die ich momentan (habe auch Wochenendseminare im Juli) nicht an die Uni muss. An den Uni-Tagen schaffe ich nicht ganz so viel. Wie man sieht, kann eine 7 Tage Woche durchaus die Regel sein, wenn ein Abgabetermin näher rückt. Auf dauer sollte man das aber nicht machen. Denn ohne Erholungszeiten würde irgendwann die Qualität der Arbeit darunter leiden. Zur Selbstdisziplin gehört nicht nur, dass man konsequent sein Arbeitspensum durchzieht, sondern auch, dass man sich Erholungszeiten gönnt. Ein Tag in der Woche sollte es schon sein. Sonst brennt man vermutlich schnell aus.

Dass die Zeit gerade etwas knapp wird, liegt vor allem daran, dass ich den Schwierigkeitsgrad des Textes (wohl aus Mangel an Erfahrung) zunächst falsch eingeschätzt hatte. Im Vergleich zu meinen bisherigen Übersetzungen ist er weitaus kniffeliger und aufwendiger zu übersetzen.

Demnächst werde ich an dieser Stelle darüber berichten, wie meine Arbeit im Detail aussieht. Welche Hilfsmittel ich benutze und warum der Text nach dem ersten Übersetzungsdurchgang noch nicht fertig ist.

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